gedankensalat, gehört

Warum ich Radio höre

Hiphop nervt mich. Schmuserock noch mehr. Und überhaupt alles Kommerzielle.
Und heutzutage ist ja kaum mehr was nicht kommerziell.

Trotzdem höre ich Radio.

Morgens, beim Aufstehen. Abends, beim Duschen. Und auch zwischendurch, in der Küche zum Beispiel. Obwohl die im Radio sowohl Schmuserock als auch Gangstarap spielen. Und kommerziell ist es sowieso. Ausserdem ist das Wort „Abwechslung“ im Radiobusiness ein Fremdwort. Mindestens siebenmal muss ein Lied pro Tag gespielt werden, sonst ist es nicht gut (kommerziell?) genug. Ein Hit schon gar nicht.

Und trotzdem schalte ich mein Wundergerät immer wieder an. Vielleicht weil der Typ in der Moderation gute Witze reisst und ein entzückendes Lachen hat. Oder weil mich There She Goes von meinen Lieblings-Absturzindiebritpoprockern (oder wie auch immer) zwischen den vielen schnulzigen Balladen und dem provozierenden Blinblingsound doppelt überrascht und erfreut.

Oder einfach weil ich dann meine eigene (ebenfalls kommerziell angehauchte) Musiksammlung erst richtig schätzen kann.

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