erlebt, gedankensalat

Hungrige Stadtführung. Oder so.

Ich habe Hunger.
Wenn ich Hunger habe knurrt mein Bauch.
Und wenn ich in die Küche stehe, weiss ich dann doch nicht was ich essen soll. Wenn ich im nächsten Supermarkt oder in der Bäckerei stehen würde – ach da würde ich doch glatt mein ganzes Geld für das ausgeben, was schon in der Küche steht.
Als würden die Nahrungsmittel bei mir zuhause ein grosses Schild tragen: Wir sind langweilig. Wir sind nicht mehr gut. Alt. Abgelaufen. Fade.
Unattraktiv halt.
Da fragt man sich, ob ich wirklich hungrig bin.
Zumindest ist mir langweilig. Sonst würd ich keinen solchen Stuss schreiben.

(WAAAS? Langweilig?? Du bist doch so kreativ und ach geh doch mal wieder nach draussen, du bist zuviel am PC und überhaupt kannst du sonst gerne das Wohnzimmer staubsaugen!)
(Den Link gibts gratis dazu, ich fand den Artikel so wahr faszinierend.)
Okay. Weder hungrig noch langweilig. Aber in die Küche geh ich trotzdem mal. Vielleicht springt mich ja trotzdem was an. Und ich fall um und muss gegen Nahrungsmittel kämpfen. Da wird mir schon der Hunger vergehen. Und die Langeweile grad mit.

Und weils so schön ist, noch das Zitat des Tages, welches ich beim Überqueren unserer mittelalterlichen Brücke – der Stadtattraktion schlechthin – von einem Touristenführer gehört habe:

„Und auf diesen Bildern hier sind geschichtliche Ereignisse abgebildet, die uns natürlich nichts sagen.“
… ich werde auch Stadtführer. Das kann ich auch.

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2 Gedanken zu “Hungrige Stadtführung. Oder so.

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