erlebt, geplapper, lebensbericht, motzgurke

Ausgang

Wobei es sich hier auf de Uusgang und nicht auf the exit bezieht.

(Hab gerade ein Dokument namens „Blogbares“ in den Unweiten eines meiner Ordner gefunden, mit diesem immer noch sehr stimmigen Text – und ich werd das Gefühl nicht los, diesen Text schon mal geblogt zu haben. Was nicht sein kann, denn dann hätte ich den Text wiedergefunden auf dem Blog. Ahaaa.)

Zum Glück muss ich für die nächsten soirées nicht allzu weit – meine lieben Erasmusnachbarn haben mich eingeladen (Mexico-Abend!). Eine Haustüre weiter sollte ich es schon noch schaffen.
Aber manchmal frage ich mich ernsthaft, wie ich es von meinen nächtlichen Ausflügen in mein Bett geschafft habe. Nicht etwa weil meine Sinne zu benebelt wären… – oder eben doch deswegen.
Und zwar mein Orientierungssinn.
Ich geh immer mit meinem Fahrrad aus. (Klingt zwar komisch. Aber ich meine es ja auch nicht so wie man es missverstehen kann.) Bis jetzt habe ich noch immer nach Hause gefunden. Aber ich übersehe Strassen oder unterschätze Strecken. Ich fahre fünfmal am selben Haus vorbei, ohne es zu bemerken, oder meine, mich vollends verirrt zu haben, obwohl ich eigentlich total auf dem richtigen Weg bin. Und dann verirre ich mich erst recht, weil ich kehrt mache um einen anderen, „richtigen“ Weg zu finden. Auf beleuchteten Strassen ist das ja kein Problem. Klar, verirren kann ich mich trotzdem (das kann ich nämlich überall). Interessant, wie Strecken und Umgebungen beim Einfallen der Nacht plötzlich ganz anders aussehen. Am lustigsten sind unbeleuchtete Waldpfade. Am liebsten solche, die endlos scheinen. War der bei der Hinfahrt wirklich so lange? Habe ich nicht etwa vergessen abzubiegen? Das waren doch vor ein paar Stunden noch andere Bäume.. Und hopp, umkehren, zurück fahren, merken, dass es ja gar keine andere Alternative gibt und wieder auf dem selben Weg landen.
Logisch, dass ich mich dann verirre, wenn nichts mehr zu sehen ist.

Dieser Text endet hier. Und zur visuellen Auflockerung präsentiere ich hiermit ein aktuelles Bild der schon vorgestellten Kaktusse Yes We Can, C’est La Vie oder Ci Né Ma. Je nachdem. Jedenfalls ist der dritte, wie auch immer er genannt werden soll, zum Mutant.. äh.. mutiert. Eine Kaktuskrake. Übrigens wurde dieses Bild unter schmerzlichsten Umständen geschossen, am Boden kauernd mit einer Webcam eines Monitors ohne Bild. Drum sieht die Hand meines persönlichen Butlers so verkrüppelt aus, so please don’t pay attention to it, dankeschön.

gruen2

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3 Gedanken zu “Ausgang

  1. Puh, ich fahre nachts seeehr ungern durch den Wald. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn ich nicht sehen kann, wer möglicherweise hinter dem nächsten Baum steht. Da nehme ich lieber die Hauptstraße, da ist die Wahrscheinlichkeit sich (vermeintlicherweise) zu verfahren auch viel geringer.

    Ansonsten passiert mir das bei ungewohnten/neuen Strecken auch immer wieder. Hätte ich nicht schon vor einer halben Stunden abbiegen müssen? Verdammt, wo BIN ich hier eigentlichß?
    Aber jetzt beginnt sowieso bald wieder die Zeit, in der ich mich jeden Abend vom Fahrrad loseisen muss, wenn ich angekommen bin. Und in solchen Zeiten steige ich lieber auf öffentliche Verkehrsmittel um. :)

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