gedankensalat, geplapper, motzgurke

Laberei

(Iuuk, Laberei wird „verbal diarrhea“ übersetzt. Und ich dachte schon, ich hätt ein Wort erfunden, dabei gibts davon sogar eine Übersetzung.)

Heute stand ich sehr verwirrt vor meiner Mikrowelle. Nicht wegen der Mikrowelle an sich, die verwirrt mich nicht unbedingt. Naja, die verschiedenen Funktionen der Mikrowelle vielleicht schon, Grillen und Auftauen und so. Aber die Mikrowelle an sich nicht. Die ist nett. Sie hat zwar eine sehr penetrante Stimme und ruft mich auch tausendmal, bis ich auf sie aufmerksam werde, aber sonst ist sie nett. (Ich erzähle gerade, dass meine Mikrowelle nett ist..) Worauf ich rauswollte: Ich stand also ganz verwirrt vor ihr, weil sie mir anzeigte, es sei 15h. Und gerade vorhin war noch 13:50h. Das wusste ich ganz bestimmt, weil ich dann nämlich eine Californication Folge angefangen hatte. Und deswegen wusste, dass mir ja dann noch genug Zeit bleibe, um nachher an meinem Walther-Reinmar-Fehde-Kurzvortrag zu arbeiten. Und jetzt war es plötzlich 15h. Deswegen war ich verwirrt. Inzwischen hab ich geschnallt, dass wir ab heute Winterzeit haben. Und freu mich über die zusätzliche Stunde, damit ich sie verplempern kann. Yayippiejuhu und so.

So. Das nennt man labern. Mache ich oft, wenn ich nicht weiss, was ich sagen soll.

Und in letzter Zeit weiss ich echt nicht, was ich hier sagen soll. Einerseits möchte ich persönliches erzählen und andrerseits will ich nicht, dass es hier zu persönlich wird. Aber auch nicht zu banal. (Man denke an Mikrowellen.) Jedenfalls macht es das verflucht kompliziert. Finde ich manchmal. Und drum erzähl ich so wenig, und wenn, dann labere ich. (Achtung, wir sind gerade mitten in einer Midblogcrisis, jetzt kommen fundamentale Fragen wie „Was will ich hier überhaupt?“ und „Lohnt es sich zu bloggen?“ (Ja! Was für ne’Frage. Die streichen wir gleich wieder.))

Ich hätt ja tausend ein paar Ideen für Blogprojekte, aber anfangen würde ich mit einem radikalen Tapetenwechsel. Dieses Kotzgrün und düstere Grau nervt mich. Ich möchte was verspielteres, keine geraden Linien, aber trotzdem was leichtes, luftiges, lesbares. Ich möchte tausend Unterkategorien, aber dass es trotzdem übersichtlich bleibt.
Dann wären regelmässige Irgendwasse super. Monatliche Möchtegernfilmkritiken oder Allzweiwöchige Einfach-zu-verhauende-Rezepte. Aktuelle Dos and Don’ts, Likes and Dislikes. Nur mit dem regelmässig werd ich es nie schaffen. Und diese Art von Kategorien gibt es eigentlich eh schon zuhauf auf anderen Blogs.

Äähm. Ja. Eben. Eigentlich müsste man jetzt einfach damit beginnen. Ich. Nicht man. Ich schau gleich mal, was sich machen lässt, auch wenn ich dann einen Monat lang nichts mehr erzähle. Oder labere.

EDIT: Tadaaaaaa! (Ihr müsst auf den Blog kommen. Ätsch.)

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11 Gedanken zu “Laberei

  1. Tien schreibt:

    Du erinnerst mich so sehr an meine Chefredakteurin, die labert immer so lange, um die Zeit zu überbrücken, bis ihr einfällt, was sie sagen wollte.

    Viel Glück.

  2. protagonistin schreibt:

    Haha, soll ich das jetzt als Kompliment nehmen? :D Wo arbeitest du denn? Bei einer Zeitung? Und: Ich will dich wieder lesen! ;)

  3. Tien schreibt:

    Vielleicht, vielleicht auch nicht.^^ Ich bin immer noch in der Schule und arbeite für die Schülerzeitung.

    Arrrrrrrgh! Dieser Druck von euch, wieder zu schreiben… Ich arbeite dran (hoffentlich schaff ich das neben der Schülerzeitung, der Organisation des Abiballs in zwei Jahren, der Schule himself).

    Stay tuned.^^

  4. Pingback: My words fly up, my thoughts remain below « To be or not to be

  5. Ich bin auch noch immer auf der Suche nach DEM passenden Blog-Design, das mit genau zusagt. Bisher habe ich es noch nicht gefunden. Falls du „was verspielteres, keine geraden Linien, aber trotzdem was leichtes, luftiges, lesbares“ gefunden hast, sag mir bescheid, genau das suche ich nämlich auch.^^

    Das dumme ist, dass man da bei WordPress ohne zu zahlen eigentlich fast nichts ändern kann. Ich habe mir sogar mal überlegt, ob ich nicht auf blogspot oder so umsteige. Aber das hat alles seine Vor- und Nachteile.

    Regelmäßige Irgendwasse will ich auch, Blogprojekte hätte ich auch gerne, irgendwas festes, aber so ganz klappt das noch nicht. Deswegen sage ich einfach mal: Don’t panic. :-)

  6. Ich mag deine Alltags-Schreiberei. Also die solltest du schon mal beibehalten. ;) Ich selbst versuche schon seit 2 1/2 ein Blogkonzept zu finden. Haha!

  7. protagonistin schreibt:

    @Tien: Ach. Stimmt. Schülerzeitung. Hey lass dich nicht stressen, ich würd mich einfach freuen, wieder was lesen zu können von dir, aber wenns momentan nicht drin liegt, dann ists halt so, kein Problem. :)

    @learsander: Naja, wie du siehst: Ich habs nicht gefunden, das verspielte und luftige Design. Und genau wie du sagst: WordPress hat einfach Vor- und Nachteile. Ich würd so gerne selber am Design rumbasteln, aber das geht halt einfach nicht. Ich hatte mir ernsthaft überlegt, auf wordpress.org rüberzugehen, aber ich glaub ich schnall das einfach zu wenig. Und dazu muss man ja eh einen Hoster oder sowas haben, und Geld möchte ich keines für den Blog ausgeben müssen. naja. So wirds auch gehen. Schönheit ist schliesslich nicht alles, ne? ;) Das mit den regelmässigen Irgendwassen schaffen wir schon noch, gegenseitige Motivation ftw! :D

    @Mone: Ich glaube, ich könnte ein Blogkonzept nicht mal einhalten, geschweige denn, eins auf die Beine zu stellen. :D Und: Danke! Ich werds versuchen! :)

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