gedankensalat

Ramschschubladenentramschung

Obwohl der Frühling noch nicht wirklich da ist, und ich eher an einer Wintererkältung leide als an Sommerhitze, habe ich heute aufgeräumt und geputzt. Und dabei habe ich zum ersten Mal, seitdem ich hier eingezogen bin (also seit eineinhalb Jahr) meine Ramschschublade entramscht. Ramschschubladen sind etwas entsetzlich praktisches, aber auch entsetzlich ramschanziehend. Sobald einem etwas in die Hände gerät, wofür man keine direkte Benutzung findet, dass man aber auch nicht wegwerfen möchte, landet es in der Ramschschublade. Und so sammeln sich die seltsamsten Sachen an…
Gefunden habe ich nebst jeglichen Kabeln und anderen praktischen Dingen wie Heftklammern und einem Gameboy  auch eine Menge Erinnerungen. Klingt schnulzig, nicht? Da lagen massenhaft Konzerttickets und Reisekarten, Zeichnungen von Freunden und Zettelchen mit Notizen drauf. „Novellen von Robert Cormier“ soll ich lesen, und „Departures“ (ohne Autorangabe wirds aber schwierig). Ein Poster zu „Les Herbes Folles„, dass ich schauen gehen wollte, aber nie geschafft habe. Wird gleich zu den Must Sees hinzugefügt, die wird auch immer brav gefüttert und abgearbeitet, zwei in eins. Oder Badges zu irgendwelchen Slam- oder Filmfestivals. Und ich weiss nicht mehr worauf ich rauswollte. Wie mit diesem Blog. Hauptsache das fiktive Wort Ramschschubladenentramschung brauchen. Dem Spam zufolge ist das hier allessowieso  „very excellent information indeed“.

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