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Ein paar Empfehlungen

Empfehlung ist kein schönes Wort. Aber inhaltlich doch sehr schön!

Geht Blade Runner 2049 im Kino schauen. 5ebmqad
Auf Kleinleinwand wäre er mir wahrscheinlich gleich schnell (ha!) verleidet wie der erste Blade Runner, als ich ihn vor ein paar Jahren wiederschaute („Mach. Försi!“). Mit seinen 2h44 ist das Sequel nicht gerade kurzatmig, aber jede Aufnahme zog mich mit ihrer durchdachten Komposition und Ästhetik so stark in den Bann, dass ich fast noch länger hätte sitzen bleiben können, hätte ich nicht pinkeln müssen. Vielleicht geh ich ihn noch einmal schauen, so schön ist er. Die Geschichte hat ihre Mängel, und die weiblichen Charaktere sowieso – es bleibt halt eine Hollywood-Grossproduktion mit Fans, die etwas erwarten und die man nicht mit Innovation erschrecken oder enttäuschen will. Aber Denis Villeneuve schafft den Kompromiss sehr gut, und seine weiteren Filme haben es soeben auf meine To Watch-Liste geschafft.

Schon auf Twitter gepostet: Stories Untold ist sehr gut. stories_untold_poster_1Es ist ein sehr kurzes Spiel aus dem Horrorgenre, aber ohne in-your-face-Horror, mit nur wenigen Jumpscares, und vor allem mit sehr interessanten Game Mechanics (Jetzt nochmal auf Deutsch: in-dein-Gesicht-Horror, Aufspringschrecken und Spielmechaniken). Ich hab das Spiel sehr spontan gekauft, während der Daily Deals auf Steam letzte Woche – ich wusste nichts über das Spiel, mein Freund meinte nur, es würde mir gefallen, und schon wars gekauft. Guter Impulsentscheid!

Ozark
Wie Breaking Bad, aber ohne langes Drumherum. mv5bngyxmmriowqtodyzyy00nwe5lwjkntitzgi2zty4ymjlmmexxkeyxkfqcgdeqxvymtkxnjuynq-_v1_Honey ich gehör zur Drogenmafia – echt? Na dann ziehen wir doch jetzt gleich aus und sagens vorher schnell den Kindern, bäm.

…und dann noch Empfehlungen von 2016, als ich mich plötzlich dran erinnerte, einen Blog zu besitzen, und es während dem Schreiben einfach wieder vergass. Den Entwurf aber hat WordPress nicht vergessen, deswegen gibts ihn gleich hier gecopy-pasted:

Armello: Es ist so hübsch, es blinkt und schimmert und glänzt, da freut sich mein Gehirn gleich. Und es sind Tiere! Mittelalterlich gekleidet, mit Schwert und Bogen und Pfeil – ein Charakter kämpft sogar mit ihrem Sonnenschirm, so entzückend! char-armello01

Und ich kann mir schön lange Zeit nehmen, bzw. das Spiel nimmt sich schön lange Zeit bis ich dran bin. [Vor allem im Multiplayer-Modus. Deswegen ist es mir inzwischen verleidet, aber entzückend ist es noch immer.]

Deus Ex: Human Revolution. Ich kann nicht kämpfen, deswegen habe ich auch Bioshock trotz Liebe gefühlte siebzehn Mal neu angefangen und nie beendet – ich krieg jedes Mal eine Panikattacke wenn mich ein Big Daddy angreift, ich keine Munition mehr habe und sowieso gleich abkratze, und mich dann noch ein Splicer jump-scare-mässig anspringt. Sowas verträgt mein Herz nicht. Ich werd dann ganz agressiv und ragequitte. [Aber Stories Untold und Year Walk sind kein Problem, weils kleine hübsche Indiegames sind. Ich glaub ich muss mich nochmals hinter Bioshock setzen.]
Deswegen habe ich Deus Ex voll im Storymodus durchgespielt und eigentlich auch ganz toll gefunden. [Trotz seltsamer Storyline und während den ersten 20 Minuten unerträglichem Protagonist. Aber Cyperpunk, yay!] Ich mag es, stealthily durch Maps zu schleichen, von niemandem gesehen zu werden und dann den Big Boss von hinten anzugreifen – nur kannst du das im gegebenen Moment dann nicht. Du kannst das ganze Spiel lang ohne einen Tod auskommen, ohne eine Waffe, und dann stösst du auf einen Boss, und du musst plötzlich lernen, mit einer Handgranate umzugehen, die dir das Spiel passiv-aggressiv vor die Nase setzt: ‚Da! Nimm! Du hast ja sonst nur ein Excel-Installationsprogramm und dreitausend Farmerriegel in deiner Jackentasche, wie willst du damit jemanden umbringen! Los!‘

Ich freu ich aber auf das neue Dishonored. [Hab ich immer noch nicht gespielt, ich freu mich also immer noch!]

 

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Nicht-ganz-so-Megariesenblogpost

Ok, ok, ok. Ich hab gerade 5 Minuten damit verbracht, meinen WordPress-Account zu bruteforcen, weil ich mein Passwort nicht mehr weiss. (Jaja, ich sollte mir einen Passwordmanager zulegen. Und einen VPN-Dings. ABER WELCHEN!)
Und nur, damit ich mal dieses totgefühlte Medium Blog mal wieder benutzen kann. Kann ich überhaupt noch schreiben? À propos: Gibt es kluge Deutsch-Verbesserungs-und-Grammatik-Beibehaltungs-Webseiten? Also für Deutschsprecher, nicht als Fremdsprachenkurs.

Um ganz offen und ehrlich zu sein, tippe ich gerade auf TextEdit, in der Hoffnung, bald von WordPress ein „Passwort vergessen”-Mail zu erhalten. Denn ich möchte gross verkünden, dass ich wieder am NIFFF war, dem fantastischsten aller fantastischen Filmfestivals. Ich besuche dieses Festival jedes Jahr und vergesse dann glatt, welche Filme ich gesehen habe – ausser für 2010 (mein erstes Maaal), weil ich – Achtung – einen Megariesenblogpost geschrieben hatte. Wer hätte denn gedacht, dass eine schriftliche Auseinandersetzung mit einem Thema dazu führt, dass man sich dann besser an diese Sache erinnert?

Bevor ich aber diese Übung beginne: Year Walk. Dieses Spiel. Ich habs ja schon auf Twitter erwähnt, und lesen tut hier eh kaum mehr wer, aber.. Gopferdammi war dieses Spiel gut. Ich hab Entzugserscheinungen. Von einem Spiel. Mann.ddw2egexyaui7buÜberhypen ist ja auch nicht gut, und Besten ist es, einfach zu spielen, ohne zu wissen, um was es geht. Aber falls ihr ein bisschen Creepiness und ein-zwei Jump Scares ertragt, erwartet euch ein wunderschön dunkles Spiel. Es ist relativ kurz (ich war nach zwei Abenden durch) aber die 6 Franken/Euro lohnen sich definitiv.

Yeah! NIFFF also.

Prevenge

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Eine schwangere Frau wird von ihrem Baby innerlich herumkommandiert, Menschen umzubringen. Es beginnt überraschend, ist herrlich böse und sehr zum Teil sehr lustig. Die Babystimme ist zwar etwas lächerlich, aber ich genoss es voll und ganz in einem Film mal eine schwangere Frau zu sehen, die macht und tut – und nicht nur stöhnend herumliegt. Übrigens written by, directed by und in der Hauptrolle starring Alice Lowe in her directorial debut (danke Wikipedia) – not bad. Am Festival (deswegen?) als „film de femme“ abgestempelt, was ich allerdings yes bad finde. „Frauenfilm“, ts.

Zombieology: Enjoy yourself tonight

mv5bnzbmotbmztetzju3zi00ngy1lwjinmitzmiym2e0ndq4odk0xkeyxkfqcgdeqxvynjkzodmxnde-_v1_sy1000_cr007101000_al_Zwei Typen und ihre filmdrehende Freundin entdecken nach und nach, dass Zombies die Stadt übernommen haben, und zwar weil ein rechteckiges Huhn köpfende Eier auf Menschen schiesst. Oder irgendsowas. Ich hab ein Faible für diese Filme aus Hong Kong, die sich nicht daran stören, verschiedene Filmgenres querbeet zu vermischen. Ein guter Film war es nicht, aber er war schrullig und wunderlich und Fun. Und das Poster ist viel zu schön für diesen Film.

 

Baahubali: The Conclusion

cda8a32a6a8ab6bbbe8ab845b633eb90So. Ein. Grossartiger. Film. Der erste Teil (The Beginning) hatte uns schon umgehauen, so VIEL, so FARBIG, so KITSCHIG und ÄSTHETISCH. Und der zweite Teil (The Conclusion, nicht wahr, nach einem Film) geht gleich so weiter. Fast drei Stunden voller epischer Kämpfe und packenden Familiendramen. Ich bin ja nicht so ein Sucker für Kampffilme (vor allem nicht wenn sie mit Wackelcam oder zu schnellen Schnitten kaum gezeigt werden), aber hier sind die Kämpfe einfach wunderbar-unmöglich choreographiert. Natürlich alles absolut over the top, aber gerade deswegen so fantastisch. Das Filmbudget war ja auch entsprechend („most expensive indian film“, danke Wikipedia). Und ich muss unbedingt mehr indische Filme der Art schauen.


(Wenn man übrigens Baahubali in Youtube eingibt, findet mal erst mal sieben Mal den Film in seiner ganzen Länge. Good to know I guess.)

Spoor

pokot-zwiastun-filmu-agnieszki-hollandIrgendwo im ländlichen Polen setzt sich eine von den Dorfbewohnern belächelte Dame für Tiere und gegen Wilderei ein. Something-something-murders-happen und mehr sag ich nicht. Der Film ist wirklich gut, aber nach Baahubali war ich nicht mehr sehr aufnahmefähig und fand Spoor deswegen etwas lange. Trotzdem: Guter Film.

Dann noch ein Kurzteaser für einen sehr guten aber sehr schlimmen Schweizer Kurzfilm, nur damit ich in fünf Jahren schauen kann, was der Filmemacher sonst noch so gemacht hat:

Und jetzt meld ich mich wieder ab. Bis in fünf Jahren, wenn ich bis dahin mein Passwort nicht wieder vergesse.

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Kochen und Serien

Ich fühl mich zwar wie eine fünfzigjährige Hausfrau wenn ich das so sage, aber: Ich hab einen Kochblog angefangen, auf dem ich momentan viel aktiver (und vor allem viel regelmässiger) blogge. Ich koche seit ein paar Jahren wirklich gerne und hab mir zum Ziel gemacht, jeweils alles zu fotografieren und schön zu übersetzen. Und ffs macht das viel Arbeit. Aber auch Spass, und es sieht geil aus. Den Kochblog (höhö) findet ihr also da drüben.

Ansonsten muss ich grad ein bisschen Liebe verstreuen, aufstreichen und verbreiten (spread the love) für ein paar Serien: Ganz ganz ganz toll ist Äkta människor, Schwedische Serie, in der es um künstliche Menschheit geht und der ewigen Frage, ab wann eine Emotion wirklich eine Emotion ist und ein Lebewesen ein Lebewesen. Und Schwedisch ist so eine fantastische Sprache – wenn man nicht richtig zuhört klingt es wie Schweizerdeutsch, und dann doch nicht.

Viel Bekannter, aber nichtsdestotrotz (dieses Wort…) gut: True Detective, mit der ich erkannte, dass Matthew McConaughey mehr ist als nur ein idiotischer Blondschopf. So viel mehr. Und wer sich das Ganze angeschaut hat und trotzdem nichts verstanden hat (oder wer sich spoilern lassen möchte und gerne Bildchen anschaut), hier eine schöne und viel zu komplizierte Infografik.

Und last but not least, zwei Zeichentrickfilmserien Cartoon-Serien, die ich superlustig finde und die politisch sehr inkorrekt sind. Und wahrscheinlich gerade deswegen so lustig. Die eine findet ihr fast komplett und ganz legal auf adult swim: Rick and Morty, von Community-Dan Harmon geschrieben und in der ein Morty mit seinem ekelhaften Wissenschaftler-Grossvater verrückte Abenteuer erlebt. Die andere ist Archer, wo Geheimagenten auf Leute schiessen und rumbumsen und sich vor allem sehr unterhaltende Dinge an den Kopf werfen. Repliken. Textdings. Dialog gut!

Und jetzt noch ein bewegtes Bildli, weil alle gerne Bildli haben. So viele hübsche Details! Mehr von diesen faszinierenden Gifs gibt hier.

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Filmmarathon

Ich hab ja jetzt schon lange keine Filme mehr kommentiert und geh trotzdem im Durchschnitt einen Film pro Woche schauen, also ist es Zeit mal wieder Senf zu reden. Wir haben gestern einen richtigen kleinen Marathon gemacht und waren gestern drei verschiedene Filme schauen, einen schweizerischen, einen englischen und einen französischen. Der erste war erstaunlich gut, dafür dass er aus der Schweiz kommt, aber dann doch wieder nicht sooo gut, vor allem im Vergleich zu anderen Filmen: Win Win (kommt an dritter Stelle auf imdb, erstaunlicherweise, hrm.) Ist halt lustig, weil bekannte Gesichter/Orte vorkommen, vor allem wenn man in der Romandie lebt.

Ich hatte relativ tiefe Erwartungen an den zweiten Film, und er war dann erstaunlich gut. Ja gut, „gut“, in Anführungs- und Schlusszeichen. I Give It A Year, englische Komödie mit englischen Schauspielern plus Herr „Plastikface“ Mentalist. Der Film wäre eine echte romantisch-langweilige Schnulze wäre da nicht Stephen Merchant, der völlig obszöne und deplazierte Bemerkungen macht, während sich alle anderen Figuren über die Liebe, die Ehe und die Nicht-Liebe in der Ehe Gedanken machen. Uuuund ich wollte euch jetzt ein wunderschönes Video einbinden, so für Interaktivität and stuff (wobei ein Video ja gar nicht interaktiv ist), aber die Szene die mich zum Lachheulen brachte gibt es nicht auf Youtube, deshalb gibts jetzt einen Ausschnitt Wheatley in Portal 2, dem Stephen Merchant seine Stimme gibt:

Und jetzt geht alle Portal spielen, falls ihr es noch nicht gemacht habt.
Der dritte Film war L’écume des jours, von Michel Gondry. Ich liebe Gondrys Filme, und L’écume des jours hat mir ganz gut gefallen, trotz schlechter Benotung auf imdb. Ich hatte das Buch zwar nicht gelesen (zu meiner Schande wusste ich gar nicht, dass das ein Buch war) und jetzt will ich es lesen, weil es anscheinend völlig surrealistisch und wunderschön ist. Kein Wunder, wenn man den Film ansieht.
Als nächstes kommt wahrscheinlich The Great Gatsby dran, den ich gerade lese.

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Kowloon Walled City

Okay, ich mach nicht lange, weil ich bin echt müde, aber diese Kowloon Stadt ist mir jetzt schon dreimal über den Weg gestolpert, einmal über reddit, einmal wegen Ghost in the Shell, und jetzt wieder über Nerdcore, weil die South China Morning Post diese fantastische Zeichnung der Stadt publiziert hat. Grundsätzlich war die Kowloon Walled City eine Art Stadtteil Hongkongs, wo bis 1993 unglaublich viele Leute aufeinander wohnten und wo rechtlich eine ziemliche Grauzone bestand.

Kowloon Walled City

Faszinierend und irgendwie gruselig zugleich. Ich empfehle übrigens wärmstens diesen deutschsprachigen Dokumentarfilm auf Youtube:

Uuund schlussendlich noch ein Podcast, den ich aber noch nicht gehört habe, aber dessen Begleittext all das und vieles mehr erklärt (und vor allem Bilder zeigt).

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Filmsenf

Ich bin gerade etwas lilalustig, weil ich vier Stunden am Stück gelernt habe und meine Konzentration sich nun etwa auf dem nullpunktigsten Nullpunkt befindet. Deswegen dachte ich: Topzustand um wieder einmal zu bloggen! Ich weiss schon gar nicht mehr, wo ich drücken muss, um einen neuen Artikel zu verfassen. Heute also mit: Filme die ich gesehen habe und deren Senf ich hierlassen möchte. (Eigentlich mein Senf. Die Filme geben ja auch Senf, aber.. mein Senf also.)

Tree Of Life
Ich bin vielleicht ein Filmbanause. Aber Tree of Life kam mir entsetzlich lang vor. Und religiös.Es geht nämlich um… das Leeeeeeeeeben. Und ACH VERDAMMT ja, ihr habt ein Kind verloren, ja es ist tieftraurig, nein, Gott wird euch euer Kind nicht zurückgeben und ja, ich habe es ja wirklich, wirklich verstanden, dass ihr traurig seid. Aber zwei Stunden lang traurig sein und dazwischen etwas Weltall und auch nicht sehr sehr erfreuliche Familienlebensabschnitte sind einfach lange. (Hab ich jetzt unnötigerweise gespoilert? Echt? Ach..) Ansonsten wäre es bestimmt spannend die Passagen, die nicht aus Weltall und Dinosaurier bestehen, etwas näher zu analysieren, filmtechnisch gesehen. Konnte ich jetzt halt nicht, werde ich auch nicht. Ich war übrigens in einer Stimmung, in der ich am Besten einen Hangover 2 hätte schauen sollen (was ich heute Abend tun werde), was vielleicht ein wenig meine schlimme Kritik entschuldigt.

Pirates of the Caribbean – On Stranger Tides
Piraten! Schätze! Gold! Ewiges Leben! Romanzen! Schiffe die alles rocken und Zombies die nicht so recht zombiesk wirken aber trotzdem badass sind! PotC 4 ist kein over the top best movie of my life, aber er macht Spass, trotz Überlänge. Man weiss halt, was einem serviert wird, und das Ganze ist recht nett zubereitet, zum Teil sogar richtig lustig und  zum Teil etwas too much, so dass es halt noch lustiger wird. Die ganze Meerjungfrauen-Romanzen-Sache nämlich.  (Meine crédibilité ist jetzt grade den Bach runter, richtig? Weil ich Tree of Life nicht mochte und PotC schon und trotzdem Film studiere.. Moment, kompensieren wir sofort:)

Tomboy
Ein Mädchen lässt sich einen Sommer lang als Junge durchgehen. Unkompliziert und doch nicht langweilig. Der Film weckt definitiv Interesse, Neugierde, Sympathie – während des Films entflammten meine Freunde in heftige Diskussionen ob man auch sowas erlebt habe als Kind, ob man nun so reagieren könne, würde, sollte. Aber wem Kinder Brechreiz verleihen sollte einen grossen Bogen um den Film machen, da diese den Film zu grossen Teilen leiten. Und vor allem die kleine Protagonistin (Zoe Heran) macht das hervorragend.
„Als Tomboy (deutsch: der [weibliche] Wildfang, die wilde Hummel, die (selten: der) [weibliche] Range) werden Mädchen bezeichnet, die sich entsprechend der gängigen Geschlechterrolle von Jungen verhalten. Der Begriff kann auch auf erwachsene Frauen angewendet werden.“ Wikipedia Soso.

Midnight In Paris

Es wird jetzt schwierig ohne zu spoilern was interessantes über den Film zu sagen. Als ich den Trailer zum neuen Woody Allen sah, wollte ich den Film zuerst nicht sehen. Weil ein Haufen Schauspieler da mitschauspielert, die ich überhaupt nicht so mag. Aber er lohnt sich, wenn man in Kunstgeschichte etwas aufgepasst hat. Was ich definitiv habe, da ich morgen eine Kunstgeschichtsprüfung habe. Und in diesem Fall ist er herrlich. Die ganze langweilige Ehegeschichte um Monsieur und Madame Blondchen ist definitiv nicht zu sehr im Vordergrund, der beste Teil des Films ist nämlich derjenige, der im Trailer nur ansatzweise gezeigt wird. Und Dalí! Rhinozeros.

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„We love you no matter what the sexual orientation of your opposite sex sex partner“

Emma Stone

So, ich will jetzt den Film nicht zusammenfassen, dazu bin ich zu müde, aber weil mir in den letzten zwei Monaten mehrmals Emma Stone (die da oben, die da so geschockt dreinschaut, vielleicht weil ich kein Bild aus dem Film sondern so ein Mode-Foto gegoogelbildert hab..du hast übrigens Gräser auf dem Kopf, Mädchen. Anyway..) in ihrer Rolle als Olive über den Weg gestolpert ist, konnte ich ihn heute Abend aus meiner superduper-MustSees-Liste streichen. Puh, das war ein langer Satz. Ich habe Easy A gesehen und mich köstlich amüsiert. Das wollte ich nämlich sagen. Easy A ist eine Teeniekomödie (ach, Tragödie und Romanze und überhaupt, wie solche Filme halt sind) aber mit einer sarkastischen Protagonistin, tollen Dialogen (ich liebe meine Eltern, aber wenn ich Olive’s Mutter wäre, hätte ich den gleichen Typen geheiratet. (..macht der Satz Sinn? Well.. you get it.)) und Filmausschnitten aus.. Filmen (Oh Überraschung!). Ich find so Meta-dingsens immer super, wenn fiktive Filmfiguren über real existierende Filme reden. Filmfilmfilm. Wieso kriegen eigentlich diese sarkastischen, leicht verrückten Tratara-Indie-Mädchen immer so hochverliebte Jungs ab? Zooey Deschanel den Joseph Viel zu langer Name Gordon-Levitt, Natalie Portmann Breitmaul-Zach, Charlotte Gainsbourg kriegt Señor Gael Garcia Bernal  – sogar die coole Multihaarfarbige Ramona endet mit Scott. Und dann tun die alle so, als wären ihnen diese Jungs egal. Graaarh. Und weil wir (Wir sind eben die Queen) grad dabei sind, diesen Blog in einen celebrity…dings zu verwandeln: Mister Gordon-Levitt.

Ansonsten: Prüfungszeit und Heiterkeit. Oder so ähnlich.
(Ich sollte mal zählen, wieviele meiner Blogeinträge mit den Worten „oder so“ enden. (Oder auch nicht. Das war jetzt gerade ein typisches Beispiel einer Preprüfungsprokrastinations-Idee, auch PPPI genannt.))

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