gelesen, kulturkritik

Kultur_roundup

Woah, mann, war ich lange nicht mehr auf dem Internet. Ich meine ja, nein, natürlich bin ich ständig online, so zwischen Feedreader und Facebook, Google-Suchen und Mails. Aber ich teile seit einem Weilchen nichts mehr auf keine meiner drei vier Blogs. Und zwar ganz einfach, weil ich so viel zu viel zu tun hatte. Ich leite ein Kurzfilmfestival (wobei dies fast schon im Präteritum stehen müsste) und das frisst einem die Zeit. So vor dem Schlafengehen noch kurz die Mails anschauen, und morgens als erstes die Mails anschauen, und während dem Lernen für die Uni (ach who am I kidding, das hab ich seit way too long nicht mehr gemacht) die Mails anschauen. Viel Mails anschauen in den letzten Monaten.

So. Jetzt aber Schluss. Jetzt wird geschrieben. Und zwar mein Mémoire (nicht zu verwechseln mit les Mémoires, die Memoiren) und Blogeinträge und Uniarbeiten. Für ersteres habe ich zwar immer noch kein Thema, zweiteres bin ich ja jetzt daran, und dritteres soll von Sirenen und Nixen, Undinen und Wasserfrauen sprechen – sowie diverse Übersetzungsarbeiten, die zum Teil ebenfalls zu definieren sind. Und mich zum Teil völlig aus dem Häuschen sein lassen, aber darüber ein anderes Mal mehr.

Vielleicht ein kurzes Kultur_roundup (war ein Tippfehler, aber sieht doch hübsch aus?), weil ich das lange nicht mehr gemacht habe, und ich dies einfach auch am Liebsten mache? Podcastwise (ich muss lernen, wieder Deutsch zu schreiben) kann ich nach Radiolab nun Hello Internet stärkstens empfehlen. CGP Grey (ja, der von den Videos) spricht mit Brady (ja, auch der von den Videos) über Internetdinge. Und es ist erstaunlich interessant anzuhören.

Dann. Ich hab jetzt ein Kindle, dank dem besten Menschen, und es ist angenehmer darauf zu lesen, als ich es dachte. Vor allem lese ich schneller als mit einem „richtigen“ Buch. Ich war ja schon seit den Humble Bundles grosser Bundle-fan (zur Erklärung: Man zahlt was man möchte und kriegt dafür ein „Körbchen“ voller Etwassen, sei das Spielen, Bücher, Musik,…) und jetzt habe ich mir von Story Bundle das Steampunk Bundle heruntergeladen. Als erster habe ich The Machine God von MeiLin Miranda fertiggelesen – und ich freue mich, dass noch drei weitere Bücher in derselben Welt auf mich warten! Das Buch wurde gekickstarted (soviel zu Deutsch lernen) und gehört zu den Drifting Isle Chronicles, das wiederum aus weiteren gekickstarteten Büchern besteht. All diese Geschichten spielen in derselben Welt, wurden aber von verschiedenen Autoren geschrieben. Ein interessantes Konzept, und ich bin gespannt, ob die weiteren Bücher genauso kurzatmig und packend sind, wie das Erste.

Und dann noch gamingwise (Ja, ich komm trotz vielem Arbeiten zu meinen Hobbies, blogging apart) kann ich Shadowrun Returns und sein DLC Dragonfall sehr, sehr, sehr empfehlen. Ich habe Entzugserscheinungen. Ich kannte das Universum überhaupt nicht, obwohl es allen Anscheins nach schon etwas älter ist (genauso alt wie ich, und für ein Spiel ist das doch recht alt). Es ist turn-based, was mich als reflexloses Dingens sehr freut, da kann ich immer schön lange überlegen, wen ich von welcher Seite aus angreifen möchte. Ausserdem hat es mir diese Welt einfach angetan: Cyberpunk, mit Fantasyelementen. Futuristisch, aber doch romantisch. Dreckig und urban, aber mit wunderbaren Illustrationen und Grafiken. Ich meine, schaut euch diese Charakterdesigns an!

Shadowrun Returns

Und das Beste: Auch wenn man das Spiel durchhat, kann man dank einer sehr aktiven Fanbase im Steamworkshop weitere (fanmade) Abenteuer durchspielen. So. Und jetzt wird weitergearbeitet.

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